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    Die Universität Würzburg hat Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten erlassen (zuletzt geändert durch Senatsbeschluss vom 13.12.2000), die für alle Mitglieder der Universität verbindlich sind.


    Bereits zu Beginn eines Studiums ist es erforderlich, dass Studierende sich zu eigen machen, wie sie ihre wissenschaftlichen Arbeiten den wissenschaftlichen Standards entsprechend verfassen. Hierzu gehören unter anderem Themen wie korrektes Zitieren, Struktur der Arbeit, Urheberrecht oder Plagiat. Einige dieser Punkte werden sicherlich für alle Disziplinen übereinstimmend gelten, andere werden fachspezifisch sein, denn eine Hausarbeit in der Katholischen Theologie zu verfassen wird sicherlich etwas andere Kriterien erfüllen müssen, als z.B. eine Hausarbeit in der Chemie. Dennoch sind bestimmte Grundprinzipien für alle Bereiche einzuhalten und diese sollen bekannt sein, um spätere Probleme zu vermeiden.

    Regelungen in den verschiedenen Fakultäten

    Im Rahmen der Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis ist es den Fakultäten möglich, auch eigene Anforderungsprofile zu erstellen - besonders, was die Form einer wissenschaftlichen Arbeit angeht. Unten gelistet finden Sie einige Beispiele. Studierende - gerade die, die eventuell fakultätsübergreifend studieren - sind gut beraten, sich bei ihren Dozierenden zu erkundigen, was genau von ihnen erwartet wird, falls sie nicht ohnehin schon durch Tutorien oder weiteren Veranstaltungen zu dem Thema aufgeklärt worden sind.

     

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    Die Form einer wissenschaftlichen Arbeit

    Die Universitätsbibliothek bietet umfassende Informationen über das wissenschaftliche Arbeiten mit citavi an.

    Für Studierende aller Fakultäten bietet das Schreibzentrum | Writing Center einen kostenlosen Service mit Beratung, Workshops und Kursen rund ums Thema wissenschaftliches Schreiben an.

    Darüber hinaus haben einige Universitäten bereits umfangreiche Literaturlisten zu diesem Thema aufgestellt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Quellen hierzu bietet die Universitäts- und Landesbibliothek der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf, die sich sehr früh mit diesem Thema beschäftigte und viele nützliche Links anbietet:

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    Plagiate

    Auf den ersten Blick scheinen Informationsgüter wie Ideen gleichermaßen unbegrenzt und für jeden zur Verfügung zu stehen. Sie können noch so oft von anderen aufgegriffen werden, ihrem Wert tut dies grundsätzlich keinen Abbruch - sie werden dadurch weder 'schlechter' noch 'weniger'. Ganz offenbar unterliegen sie also nicht den Regeln des Marktes.
    Aus dieser Position heraus argumentieren Plagiat-Kritiker: Sie fassen Ideen nicht als "geistiges Eigentum", sondern vielmehr als rein öffentliche Güter auf. Plagiate per se könnte es daher nicht geben.

    Prof. Frank Pallas und Max Ulbricht von der TU Berlin haben zu diesem Thema ein kurzes, informatives Skript zu ihrer Veranstaltung Information Rules zur Verfügung gestellt, das Sie hier herunterladen können.

    Ausführlicher wird die Kontroverse in dem Sammelband Wissen und Eigentum. Geschichte, Recht und Ökonomie stoffloser Güter behandelt, das Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung vollständig einsehen können.

    Die "Plagiat-Jägerin" Prof. Dr. Debora Weber-Wulf bietet auf ihrer Webseite ausführliche Informationen, einen Online-Kurs und weiterführende Links sowie Literatuervorschläge rund um das Thema "Plagiat".
    Eine PDF-Version der Powerpoint-Präsentation zum Vortrag "Fremde Federn finden" können Sie zudem HIER herunterladen.

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    Der Umgang mit Plagiaten an der JMU

    Wie bei einem Verdacht auf Plagiat vorzugehen ist, wird in der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Bachelor- und Masterstudiengänge (ASPO) bzw. der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für Lehramtsstudiengänge (LASPO) der Univeristät Würzburg genauestens beschrieben.

    Den entsprechenden § 27, Abs. 3 und 4, können Sie HIER nachlesen. Dort nicht gelistete Sanktionen gegen Plagiatoren sind nicht zulässig.

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    Schreibzentrum | Writing Center

    Als Service-Einrichtung für Studierende bündelt das Zentrum eine Vielzahl von Angeboten zum Thema Schreiben in deutscher und englischer Sprache. Hier unterstützen wir die Studierenden bei der Erstellung von Texten, die den generellen wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen und eröffnen den Zugang zu spezialisierter Schreibunterstützung in den Fächern.

    Mit der Etablierung eines wissenschaftlich geleiteten Schreibzentrums | Writing Centers gehört die Julius-Maximilians-Universität Würzburg zu der stetig wachsenden Zahl renommierter deutschsprachiger und internationaler Hochschulen, die Studierende schreibdidaktisch unterstützen und Schreiben in den Fokus pädagogischen und wissenschaftlichen Arbeitens stellen.

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    Kontakt

    Universität Würzburg
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    97070 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-0
    Fax: +49 931 31-82600

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